NACHRICHTEN IM DETAIL


17:26 | SICHERHEIT: Vorsicht bei kabellosen Mäusen und Tasataturen. Zahlreiche drahtlose Mäuse und Tastaturen, deren Verbindung nicht auf Bluetooth beruht, sind für Hack-Attacken empfänglich. Sie ermöglichen eine Fremdsteuerung ihres Host-Computers. Die erforderliche Hardware für diesen Hack ist für unter 15 Euro erhältlich. Das Problem steckt im verwendeten Empfängerdongle der drahtlosen Eingabegeräte. Geräte der Hersteller AmazonBasics, Dell, Gigabyte , HP, Lenovo, linkLogitech und linkMicrosoft zählen zu den Betroffenen. Die "Entdecker" des Exploits bezeichnen ihren Angriff als sogenannten "MouseJack". Da die verletzbaren Funkempfänger (nRF24L von Nordic Semiconductor) in der Regel nicht durch Updates von ihrem Sicherheitsleck befreit werden können - mit Ausnahme der Devices von linkLogitech -, hilft nur der Austausch dieser Komponenten. Wer weiter auf den genannten Funkchip setzt, riskiert aus einer Entfernung von bis zu 100 Metern gekapert zu werden. [linkVideo zu MouseJack | linkWhitepaper]

| 26.02.2016 - HEIN | linkDruckversion | linkKommentare | linkMailversand | linkzurück