TESTBERICHT – REVIEW
Aufmacher

Dem Kombinationspaket, bestehend aus dem READER und
dem 20 Gigabyte HDD PAK liegt alles Notwendige bei. Eine
optimale Kombination für den mobilen und stationären Einsatz.
 

Dimension 5 / X-MeM 20 Gigabyte
Wechselfestplatte mit Small-Faktor

Lieferumfang. Die Combiversion, bestehend aus der Dockingstation und der 20 Gigabyte Festplatte wird zusammen mit Anleitung, zwei Adaptersteckern (FireWire, USB) und einem passenden Netzteil in einer wirklich edlen, silbrigen Schober-Verpackung geliefert. Die Verpackung allein machte schon neugierig auf mehr.

News über Dimension 5-Produkte

Der Anschluss und der erste, optische Eindruck. Der optische Eindruck des Geräts ist überwältigend. Zunächst suchten wir das Anschlusskabel für den Rechner vergeblich und warfen einen flüchtigen Blick in das beiliegende Handbüchlein. Der obere blau transparente Teil der Dockingstation lässt sich nach oben abziehen und darunter verbirgt sich gut verstaut das Anschlusskabel, welches um die Station gewickelt und in eigens für das Kabel gefertigten Befestigungsrillen liegt. Es ließ sich leicht abwickeln. Von den beiden beiligenden Adaptersteckern (1 x USB und 1x FireWire Stecker) befestigt man einfach den Stecker der Wahl, je nach Bedarf, am Ende des Kabels und schließt so die Dockingstation am Macintosh an. Wirklich klasse durchdacht. Der Anschluss ist also als wirklich einfach zu beschreiben und für jeden Anwender machbar. Die von Mac OS 8.6 oder Mac OS 9.1 benötigten Treiber liegen dem X-MeM Reader auf einer CD mit bei. Sowohl die HDD PAKs als auch der READER werden mit einem kleinen Handbuch für die Installation geliefert. Das Gehäuse ist, laut Herstellerangaben, besonders stoßsicher. Dies bezieht sich auf die Sicherheit der Festplatte. Als besonders bruchsicher würden wir weder den Reader noch die PAKs bezeichnen, da hier normaler Kunsstoff zum Einsatz kommt.  

Die X-MeM 20 Gigabyte Kombination im Betrieb. Zunächst hatten wir leichte Probleme. Das uns zugesandte Testgerät wurde mit dem falschen Netzteil eingeschickt und wir versuchten uns darin, das X-MeM im sogenannten bus powered Betrieb (also ohne Netzteil) zu nutzen. Die Festplatte wurde zwar gemounted, beim Schreibvorgang jedoch hing sich unser gesamter Rechner auf und unsere FireWire Karte hatte das zeitliche gesegnet. Dies stellte sich dann heraus, alls wir das passende Netzteil hatten und bei Schreibvorgängen immer wieder der Freeze eintrat. Erst die Anschaffung einer neuen FireWire Karte brachte dann Licht ins Dunkel und das X-MeM begann seine Überzeugungsarbeit zu leisten.

Im Praxistest erreichten wir Schreib-/Leseraten von ca. 10 Megabyte je Sekunde, was eine recht beachtliche Leistung ist. Im ausgiebigen How Fast Test bestätigt sich dieser Wert in etwa. Beim Schreibtest erhalten wir nahezu konstante 15,4 Megabyte je Sekunde, der Lesetest beginnt zwar kurz mit knapp 14 Megabyte je Sekunde. NACHTRAG: Diese besseren Werte erzielten wir durch eine uns von MacAlly™ zugesandte USB2.0FireWire PCI Karte. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die dem Gerät zugesicherten 21 MB/Sekunde durchaus an aktuellen Macintosh-Systemen zu erzielen sind und die Leistung durchaus von der eingesetzten Rechnerhardware abhängig ist.

Das Verfahren, auf Adapterstecker zurückzugreifen,
ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen USB-
und FireWire-Anschluss.

Wirklich super ist die Idee mit den Adaptersteckern. Außerdem verfügt das Gerät noch über zwei rückseitige FireWire Anschlüsse, welche als Hub dienen können und wohl auch sollen. Klasse. Durch das separat integrierte Kabel bleiben diese beiden Anschlüsse nämlich frei. Auch im USB-Betrieb funktionierte das Gerät tadellos. Hier natürlich nur mit ca. 0,8 bis 1 Megabyte je Sekunde, nominell, was typisch für USB 1.0/1.1 ist.

Angenehm fällt die Betriebslautstärke des Geräts auf, denn außer einem gelegentlichen Klackern der 2,5" Festplatte (IBM in unserem Falle), gibt das X-MeM keinen Mucks von sich, da es keinen aktiven Lüfter benötigt. Das externe Netzteil trägt seinen Teil dazu bei, dass sich weder Festplatte noch READER nennenswert erwärmen.

Die seitlich angebrachten LEDs, welche aktive Schreib-/Lesevorgänge und ein aktives HDD PAK signalisieren, sind wirklich schön anzusehen, mehr Sinn würden sie jedoch an der Frontseite des X-MeM machen, da man so die beiden Status-LEDs selten bis gar nicht im Blickfeld hat, wie sie aktuell angebracht sind. Die LED links leuchtet in kühlem Tech-Blue und die rechte LED (aktives PAK) in warmem Orange.

Auf keinen Fall außer Acht zu lassen ist für Nutzer einer FireWire-/USB-Combokarte, dass das X-MeM eine recht hohe Leistungsaufnahme von einer solchen Karte fordert, trotz der Tatsache, dass es von einem Netzteil mit Strom versorgt wird. In unserem Test kam es zu starken Problemen (trotz neuer FireWire Karte), beim gleichzeitigen Anschluss von USB- und FireWire-Geräten an einer Combo-Karte, so dass wir uns entschlossen, eine separate USB-Karte für die USB-Geräte einzubauen. Dann lief alles besser. Selbst dann noch konnten wir nicht alle unsere USB-Geräte an der USB-Karte anschliessen, wenn wir maximale Schreib-/Lesewerte erzielen wollten. Woran dieser Umstand liegt, haben wir mit dem Hersteller noch nicht klären können, vermutlich liegt es jedoch an unserem mittlerweile etwas betagteren Macintosh. Aktuelle Macs, mit integrierten FireWire-Anschlüssen sollten diese Probleme nicht haben, wir haben diesbezüglich keine ähnlichen Informationen über das WWW in Erfahrung bringen können. Darum vermuten wir, dass es eher an unserem Mac gelegen hat.

Wer seinen Mac liebt, sollte niemals versuchen, das X-MeM im bus powered Modus zu betreiben, also immer brav das beiligende Netzteil verwenden! Laut Pekingstone soll ein "bus powered" Versuch zwar bei der aktuelleren Generation von G4 Power Macs nicht mehr zu Boarddefekten führen, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

An unserem Macintosh lief das X-MeM sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen wesentlich performanter als an unserem 1 GHz Test-PC. Lesevorgänge liefen durchschnittlich 20% schneller ab und Schreibvorgänge brachen am PC total ein (getestet unter Windows XP). Probleme zeigte das X-MeM beim Duplizieren von Dateien auf dem HDD PAK mit 20 Gigabyte. Hier halbierte sich die Schreibrate auf knapp 5 Megabyte je Sekunde. Dass auch der PC Probleme mit dem X-MeM hatte, scheint mit einer zu starken Belastung der FireWire-Ports durch das Gerät zusammenzuhängen. Die zweite FireWire-Schnittstelle mussten wir von den angeschlossenen Geräten befreien, um überhaupt brauchbare Ergebnisse erzielen zu können.

Nachträglich lassen sich in das Gehäuse auch andere 2,5" HDDs verbauen. Nicht zuletzt durch die dem PAK beiliegende Anleitung wird diese Arbeit zum Kinderspiel. Insgesamt müssen lediglich die oberen Clip-Blenden abgezogen, zwei kleine Kreuzschlitz-Schrauben gelöst und das Gehäuse auseinandergeschoben werden. Danach werden nur noch die vier Befestigungs-Kreuzschlitz-Schrauben der HD gelöst und die Platte kann sanft herausgedrückt werden.


Der X-MeM Festplatte unter den Rock geschaut.

Besondere Vorsicht ist bei den beiden Gehäuseschräubchen an den Tag zu legen, da diese lediglich in ein Kunststoffgewinde greifen. Diese Schrauben hat man schnell durchgedreht. Ansonsten verläuft die Demontage des Enclosures (Gehäuses) samt dessen integrierter IBM 2,5" Festplatte sehr einfach und sollte für jeden Laien machbar sein. Beim Einbau der neuen Platte sollte nur gut auf die Passgenauigkeit mit den Anschlusspinnen des Controllers geachtet werden, da diese leicht verbiegen können. Wer die Festplatte jedoch regelrecht einschiebt, läuft wenig Gefahr, hier etwas falsch zu machen. Durch diese recht einfache Möglichkeit ist der nachträgliche Verbau von 2,5" Festplatten mit höherer Drehzahl oder größerem Fassungsvermögen sehr leicht und das X-MeM verliert hierdurch nicht so schnell an Aktualität.

Wer der verbauten Platte zu Leibe rücken will, benötigt nur einen Kreuzschlitz-Schraubendreher.
Die oberen Clips werden seitlich abgezogen und legen zwei kleine Schrauben auf der Rückseite frei.
Nach dem Entfernen der beiden Schrauben lässt sich das Gehäuse auseinanderziehen.

Die Festplatte lässt sich durch vorsichtiges Herausdrücken leicht entfernen.
Die Eingeweide des HDD PAKs. In umgekehrter Reihenfolge, vorsichtig zusammensetzen.
 

Womit getestet? Getestet haben wir das X-MeM 20 Gigabyte an unserem G4 500 MHz Mac unter Mac OS X 10.2.5 mit eingebauter FireWire Karte. Unser Testrechner ist mit zwei 40 Gigabyte Festplatten und 640 Megabyte RAM ausgestattet. Anschluss fand das Gerät über die verbaute FireWire 400 Schnittstelle per mitgeliefertem Kabel. Außerdem testeten wir das X-MeM auch an unserem 1 Gigahertz Test PC mit installiertem Windows XP Betriebsystem. Am Mac verwandten wir zwei verschiedene FireWire-Karten für den Test. Sachspenden, in Form eines schnelleren Macs, nimmt die Redaktion natürlich gerne entgegen ;-).

Unser Urteil. Wer ein Speichermedium für den wechselnden Betrieb an einer USB- und einer FireWire-Schnittstelle benötigt und zudem großen Wert auf Design legt, der ist mit dem X-MeM System gut bedient. Wer jedoch an der FireWire-Schnittstelle hohe Durchsatzwerte benötigt, der sollte eine andere Lösung ins Auge fassen. Die vom Hersteller propagierten Werte haben wir hier an zwei Systemen nicht nachvollziehen können und dabei verhielt sich das X-MeM am Mac noch am besten. Die Austauschplatte brachte zwar beim Lesetest wesentliche Besserung, aber auch hier nicht über 15 MB/Sekunde im mittleren Wert. Wertung nach Schulnoten: 2,2, wenn man alle Kriterien in die Waagschale wirft. Unsere Leistungswertung haben wir, nachdem wir das X-MeM an einer moderneren MacAlly Karte getestet hatten, nochmals nachkorrigiert. Hier erreicht das Speichermedium nun eine absolut vertretbare 2,6 nach Schulnoten.

Bezug und Preis. Das X-MeM ist über den gut sortierten Fachhandel erhältlich und in verschiedenen Ausführungen zu haben. Die einsteckbaren HDD Paks gibt es derzeit in den Kapazitäten 20, 30, 40 und 60 Gigabyte. Die HDD Paks können auch separat erworben werden.

Anfragen: Anfragen bezüglich der von uns getesteten Hard- und Software nehmen wir gerne entgegen. Auch solche, die sich auf ein bestimmtes Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware beziehen. Sollte Euch etwas in unseren Berichten fehlen, so freuen wir uns über diesbezügliche Benachrichtigungen. Gerne werden wir dann die Berichte um die fehlenden Aspekte komplettieren. Wer spezielle Wünsche im Hinblick auf zu testende Hard- oder Software hat, kann dies die Redaktion gerne wissen lassen. Wir werden unser Möglichstes versuchen, in einem solchen Falle ein entsprechendes Gerät oder die gewünschte Software für einen Test zu besorgen.

  Detailfoto 01

Die rückseitigen beiden
FireWire Ports machen den
X-MeM READER zum Hub.

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X-MeM

Detailfoto 01

Die rechte LED signalisiert
das betriebsbereite HDD PAK Links leuchtet es bläulich bei Festplatten-Zugriffen.

Auf einen Blick:
Produkt:
X-MeM® READER
AND X-MeM® HDD PAK

Hersteller:
Dimension 5

Bezug:
Fachhandel

Preise:
READER + 20 GB HDD
259,00 Euro
Enclosure + 20 GB HDD
139,00 Euro
Enclosure + 30 GB HDD
159,00 Euro
Enclosure + 40 GB HDD
179,00 Euro
Enclosure + 60 GB HDD
249,00 Euro
Enclosure separat
29,00 Euro

Systemvoraussetzung:
Macintosh mit
FireWire Schnittstelle
MacOS 8.6 > oder
Mac OS X

Vorteile:
leichte Inbetriebnahme,
ausführliches Handbuch

Nachteile:
hohe Anforderungen an
die FireWire Karte

Bewertung:
Optik: 1
Installation: 1
Schreibrate: 2
Leserate: 2
Betrieb: 4
Lieferumfang: 1
Gesamtnote: 2,2
Leistungsnote: 2,6


Copyright Bilder und Text:
iN-MEDiA Freibeuter e.K.
Publiziert auf:
www.apfelgeruechte.de

Agenturkontakt:
iN-MEDiA Freibeuter e.K.
Rudolf-Breitscheid-Str. 22
40595 Düsseldorf
www.in-media.de

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