TESTBERICHT – REVIEW
Aufmacher

Die AlchemyTV Fernsehkarte von Miglia für den PCI-Steckplatz, läuft in G4 Rechnern und sogar in aufgerüsteten G3 Desktop- oder Towerrechnern mit einer G4-Prozessorkarte unter Mac OS X 10.2 und auch Mac OS X 10.3.x, mit den aktuellen Treibern des Herstellers. Eine spezielle Variante für G4/G5 Rechner ist ebenfalls erhältlich.

Die rückseitigen Anschlüsse der TV-Karte, die unseren Mac um weitere Möglichkeiten bereichern. Radioanschluss, TV-Eingang, Composite-Anschluss, Audio-Ein- und -Ausgang, S-VHS-Eingang und ein Anschluss für die optional erhältliche Fernbedienung, sind allesamt vorhanden.

Übersichtlich präsentiert sich das Einstellfenster für die Kanalsuche. Schade, dass "Channel Scan..." in der aktuellen Version noch nicht eingedeutscht wurde. Älteren Anwendern erschliesst sich nicht auf Anhieb, dass hier die Kanalsuche ausgelöst wird.

Nach der Kanalsuche geht es eventuell noch in die leicht verständliche Feineinstellung. Hierzu klickt man in der Kanalübersicht des TV-Tuners den gewünschten Kanal an und klickt dann auf den Knopf "Feinabstimmung". Der Rest ist ansich selbsterklärend.

Der Radio Tuner ist ebenso leicht einzustellen, wie die Einrichtung der wichtigsten TV-Sender. Über die vorhandenen Buttons sind Grob- und Feineinstellungen schnell abgewickelt und die Liste der Lieblingssender füllt sich so schon fast automatisch. Vorausgesetzt, man setzt eine gute Antenne ein oder hängt den Mac gleich an den vorhandenen Radio-/Kabelanschluss.

Über die relativ flotte Kanalvorschau ist die TV-Sendung der Wahl schnell gefunden und auch ausgewählt. Ein Doppelklick auf das gewünschte Motiv genügt und das Programm wird auf den Bildschirm gerufen. Die Minaturen werden der Reihe nach immer wieder aktualisiert.

Die wichtigsten Informationen werden sogar als schickes On-Screen-Display über dem gerade ablaufenden Fernsehprogramm eingeblendet.

Miglia AlchemyTV
TV-Karte für Macs.

Lieferumfang. Zum Lieferumfang der AlchemyTV gehören, neben der Karte, eine Wurfantenne für den Radio-Eingang, eine Treiber- und Software-CD samt PDF-Anleitung und iChat-Patch, eine Garantiekarte und ein kurzes Stereokabel mit zwei 3,5mm Stereo-Klinkensteckern.

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Der Anschluss und der erste Eindruck. Da es sich um eine PCI-Karte handelt, muss die Karte in einen freien PCI-Slot eingesetzt werden. In unserem Falle musste wieder einmal der Redaktions Desktop-Mac im beigen Design herhalten. Dieser Rechner lief zum Zeitpunkt des Tests bereits mit Mac OS X 10.3.x und erfreut sich einer Sonnet 1GHz Prozessorkarte nebst 640 Megabyte RAM-Speicher. Die TV-Karte scheint solide verarbeitet, sollte natürlich trotzdem gefühlvoll in einen freien PCI-Slot eingebaut werden, was wir dann auch taten.

Die AlchemyTV im normalen Betrieb. In unserem ersten Test musste sich die Fernsehkarte an einem normalen Antennenanschluss beweisen und später dann am Kabelanschluss. Vorweggenommen sei, dass die aktuelle Software keinen Videotext bietet. Selbst am Antennenanschluss konnte die Karte fast mit unserem regulären Farbfernseher in Sachen Bildqualität mithalten. Teilweise waren eine Art Scan-Linien sichtbar, was wir jedoch auf die schlechte Performance unseres Rechners schieben wollen. Diese Linien traten auch nur beim 1:1 Bild auf, bei den kleineren Maßstäben, auch Vollbild ist möglich, waren diese nicht mehr sichtbar, was uns in der Meinung bestärkt, dass wir es hier mit einem Leistungsproblem unseres Rechners zu tun haben. Trotzdem war das Bild noch absolut vertretbar und nur von gelegentlichen Rucklern (bei 1:1 und Vollbildmodus) beeinträchtigt, aber auch diese hemmten die Freude nicht. Bereits bei halber Bildgröße konnten wir ruckelfreie Videos mit 20fps (MPEG4) und einwandfreiem Stereoton aufzeichnen. Der Ton erschien uns hierbei annehmbar synchron. Für die gute Qualität sorgt der Tuner vom Hersteller Philips. Unterstützt werden, für die Aufnahme, prinzipiell alle QuickTime-Formate.

Die Softwarefernbedienung und die übrige Bedienoberfläche des Programms (Menüs), sind leicht verständlich und somit dürfte der schnelle Einstieg jedem Macanwender, der schon einmal einen Sendersuchlauf am heimischen Fernseher durchlebt hat, möglich sein. Auch hier kann jeder gefundene Sender nochmals per Schieberegler feiner ein- oder verstellt werden. Obwohl ein separates Stereokabel zum Lieferumfang gehört, war dieses nicht nötig, um den Ton der Karte durch den Mikrofoneingang des Macs zu schleusen. Der Ton wird normal über den PCI-Bus mit übertragen, an unserem beigen Desktop Mac. Das maximale Auflösungsformat liegt bei Voll-PAL mit 752x576 Bildpunkten. Der Ton wird mit 32KHz, 16bit stereo aufgezeichnet und wiedergegeben.

Im zweiten Testlauf schlossen wir unseren Mac dann an einen Kabelanschluss an und lösten den Sendersuchlauf aus. Die hier üblichen Kabelsender, knapp 35 Stück, waren nach ca. einer Minute und 15 Sekunden gefunden. Eine Beschriftung der Sender muss manuell vorgenommen werden, diese erkennt die Software (noch?) nicht automatisch. Sehr gut gefallen hat uns die Senderübersicht, die von allen eingestellten Sendern nach und nach ein Miniaturbild aufbaut und diese im Rundlauf aktualisiert. So fällt es leicht, sich schnell für einen Sender zu entscheiden, der dann per Doppelklick auf das, skaliberbare, Minaturbild direkt eingeschaltet wird. Die Kanalübersicht vesteht sich auch auf die Vorschau ausgewählter Favoriten und bietet dann, im Zweifelsfall, auch eine schnellere Bildaktualisierung. Ein nettes Feature. Auch schick ist die Funktionalität, dass z.B. die eingestellte Lautstärke bei Veränderung als On-Screen-Einblendung auf dem gerade ablaufenden Fernsehprogramm mit angezeigt wird. Prima gelöst.

Um es kurz zu machen, die Karte hat uns gut gefallen. Obwohl die aktuelle Software den Einsatz auch auf älten Macs wie unserem unter Mac OS X möglich macht, was zu Anfang nicht der Fall war und wir die Karte schon "aufgegeben" hatten, könnte es hier und da noch Nachbesserungen im Bereich der Software geben. Zwar vertretbar sind die Ladezeiten, jedoch ist das Umschalten zwischen Senderübersicht, Fernsehbild und Radiotuner von einigen Sekunden Wartezeit beeinträchtigt. Diese Wartezeiten dürften natürlich an schnelleren Macs geringer ausfallen.

Bezug und Preis. Erhältlich sind die Miglia AlchemyTV-Karten und auch die zugehörige Sondersoftware (DVR) im gut sortierten Fachhandel. Die Preise bewegen sich ab 99,00 Euro für die von uns getestete Karte.

Unser Urteil. Funktionieren tut diese Karte im Prinzip einwandfrei, die Linienbildung und hohe Systemauslastung (65% CPU-Zeit) gefallen uns nicht so sehr gut, hier lieferte Apple z.B. schon auf einem Performa 630 (nur 33 MHz) mit der eigenen TV-Karte eine Lösung, die den Rechner quasi nicht belastete. Schade ist auch, dass kein gedrucktes Handbuch beiliegt, was die Montage für Novizen deutlich erleichtern könnte, denn ist der Rechner einmal aus, nützt das PDF-Handbuch auch nicht mehr viel. Ansonsten trumpft die Karte durch eine gute Bildqualität und einen guten Ton auf. Auch die Software gefällt in ihrer Übersichtlichkeit. Videotext wäre allerdings noch auf unserem Wunschzettel. Insgesamt erhält die Karte von der Redaktion eine 2 nach Schulnoten verpasst.

Anfragen: Anfragen bezüglich der von uns getesteten Hard- und Software nehmen wir gerne entgegen. Auch solche, die sich auf ein bestimmtes Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware beziehen. Sollte Euch etwas in unseren Berichten fehlen, so freuen wir uns über diesbezügliche Benachrichtigungen. Gerne werden wir dann die Berichte um die fehlenden Aspekte komplettieren. Wer spezielle Wünsche im Hinblick auf zu testende Hard- oder Software hat, kann dies die Redaktion gerne wissen lassen. Wir werden unser Möglichstes versuchen, in einem solchen Falle ein entsprechendes Gerät oder die gewünschte Software für einen Test zu besorgen.

 

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Detailfoto 01

Die Softwarefernbedienung erfordert kein Studium einer Anleitung, die Bedienung ist ansich sofort klar. Auch der Wechsel zum Radio-Tuner ist hier per Knopfdruck möglich, ein Button für einen schnellen Schnappschuss fehlt genauso wenig.

Auf einen Blick:

Produkt:
AlchemyTV (PALSEC)

Hersteller:
Miglia

Bezug:
Fachhandel

Garantie:
zwei Jahre

Preis:
ab. 99,00 Euro

Systemvoraussetzung:
Ab umgerüstetem G3(G4) Power Mac beige bis zu aktuellen G5 Systemen mit Mac OS X 10.2 oder aktueller einsetzbar. PCI Steckplatz notwendig.

Vorteile:
leichte Bedienung, schnelle Installation, gute Bildqualität

Nachteile:
etwas hohe Systemauslastung, leichte Linienbildung bei langsameren Rechnern (1GHz) und teilweise leichte Ruckler, kein gedrucktes Handbuch

Bewertung:
Lieferumfang: 2
Bedienung: 2
Qualität: 2
Gesamtnote: 2


Copyright Bilder und Text:
iN-MEDiA Freibeuter e.K.
Publiziert auf:
www.apfelgeruechte.de

Agenturkontakt:
iN-MEDiA Freibeuter e.K.
Rudolf-Breitscheid-Str. 22
40595 Düsseldorf
www.in-media.de

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