TESTBERICHT – REVIEW
Aufmacher

F1 CHAMPIONSHIP Season 2000 ist DER Formel 1 Rennsimulator für den Mac. Absolut gelungen.
 

F1 CHAMPIONSHIP Season 2000
Formel 1 Rennsimulation

Lieferumfang. In einer Icebox mit einliegender Bedienungsanleitung samt Registrierkarte landete dieser Tage der Formel 1 Simulator F1 CHAMPIONSHIP Season 2000 aus dem Hause EA Sports (die Mac Version stammt von FERAL) auf dem Tisch der Redaktion. Der Distributor für den deutschsprachigen Raum, Application Systems Heidelberg (ASH), war so freundlich, uns ein Exemplar zum Test zuzusenden.

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Hinweis: Die kleineren Abbildungen dieses Berichts können angeklickt werden. Gezeigt wird dann eine vergrößerte Ansicht der angeklickten Miniaturabbildung. Weitere Screenshots finden sich natürlich auch auf den Seiten des Herstellers und des deutschen Distributors. Die von Apfelgeruechte.de gefertigten Screenshots sollen in erster Linie einen Überblick über das Spiel geben und sind weniger geschossene Renn"fotos".

Der erste Eindruck und die Installation. Die auf die Verpackung aufgedruckten Screenshots versprechen jede Menge Spielspaß und Action. Die Installation ist Mac typisch, also einfach. Nach dem Einlegen der CD wird die Installation durch einen beherzten Doppelklick auf die Datei F1 CS 2000 ausgeführt, der Rest ist Routine. Voraussetzung ist mindestens ein Macintosh PowerPC mit 333 MHz Taktung und Mac OS 9.1 oder mindestens Mac OS X 10.1.3, 500 Megabyte freier Festplattenplatz, wenigstens 128 Megabyte installiertes RAM, ein 4x CD-ROM Laufwerk und eine OpenGL fähige Grafikkarte mit mindestens 16bit Darstellung bei einer Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten. Besser jedoch ist ein PowerPC Mac ab 500-600 MHz, 256 MB RAM (je mehr, je besser, gerade unter Mac OS X, das selbst schon 256 MB RAM für sich beansprucht), 24x CD-ROM Laufwerk, eine Grafikkarte mit mindestens 32 MB VRAM und für den Spielspaß ein Lenkrad, möglichst noch mit Force Feedback. Dem Spiel liegt zudem eine ausführliche, gedruckte Anleitung im Innenteil der Icebox bei, die alle Modi der Rennsimulation ausführlich erklärt und auch auf die Bedienung der vorhandenen GUI-Elemente eingeht. Hier ist an alles gedacht. was der heimische Rennpilot benötigt.

Die Rennsimulation im Spielbetrieb. Um es einmal mehr vorweg zu nehmen, das Spiel ist wirklich phantastisch gelungen und (den Vergleich konnten wir leider selbst nicht anstellen) laut bisherigen Feedbacks sogar besser als die PC Originalversion. FERAL hat hier ganze Arbeit geleistet. Auf unserem G4-500 mit etwas langsamerem Systembus konnten wir das Spiel zwar nicht mit höchst aufgelösten Details durchspielen, aber das tat dem Gameplay absolut keinen Abbruch, wer jedoch einen aktuellen Power Mac oder iMac sein Eigen nennt, der dürfte sich noch mehr als wir freuen und zwar über eine wirklich grandiose Darstellungsqualität aller Details. Aber auch so fetzt das Spiel schon mächtig. Zu unserer Freude wird unser Saitek R440 Force Feedback Lenkrad voll unterstützt und wir "fühlen" die Rennstrecke.

Detailfoto 02Aufbau des Spiels. Dem Simulationsfanatiker werden verschiedene Spielmodi direkt im Startmenü angeboten. Wer sich noch nicht zutraut, direkt in ein Rennen zu gehen, sondern lieber erst ein Fahrertraining absolvieren möchte, der begiebt sich in die Fahrschule. Hier erhält der Nachwuchs-Schummi klare Sprachanweisungen, wie er verschiedene Fahrsituationen zu meistern hat, und die sind wirklich nicht leicht. Wir selbst zweifelten bereits in der Fahrschule an unserem Talent und begaben uns ohne Führerschein ins Rennen ;-). Ein Testtag. Diese Spielwahl war für uns schon passender. Wer diesen Button klickt, der hat die Möglichkeit, aus den zahlreichen Strecken frei auszuwählen und außer Konkurrenz in aller Ruhe die verschiedenen Rennstrecken kennen zu lernen. Ein wahrer Spaß und hier lernt man, was es heisst, einen solchen Boliden unter dem Hintern zu haben und gleichzeitig wächst die Bewunderung für die echten Profis. Denn schnell wird einem klar, dass es sich eben doch um einen echten Sport handelt, denn das Fahren verlangt echtes Fingerspitzengefühl und Fußspitzengefühl (wenn man über eine entsprechende Pedalerie verfügt). Der Testtag macht wirklich Spaß und Sinn, hier erlangt man das nötige Gefühl für Fahrzeug und Strecke.

Detailfoto 02Schnelles Rennen. Wer aus Zeit- oder anderen Gründen nicht eine ganze Saison durchspielen kann oder möchte, der ist mit einem schnellen Rennen bestens bedient. Nach Auswahl des Teams und der Rennstrecke geht es direkt los in denn simulierten Wettkampf. Großer Preis. Der große Preis wird schon schwieriger. Wie im natürlichen Leben eines Rennfahres gilt es, ein freies Training und das Qualifying zu absolvieren und nach dem Warmup geht es dann ins echte Rennen. Wer die Herausforderung liebt und dem Rechner eine faire Chance geben will, der sollte in diesem Modus aufs Pedal treten. Auch in dieser Spielstufe wird zunächst Team, Fahrer und dann die Rennstrecke bestimmt, bevor es los geht. Meisterschaft.

Wer die vorangegangenen Spielstufen durchlaufen hat und sich sicher genug fühlt, der begibt sich in den echten und länger andauernden Wettkampf um die Meisterschaft. Insgesamt gilt es 17 Rennen einer ausgewählten Saison zu durchfahren. Multiplayer. Last but not least rundet der Multiplayer Modus die Spielmöglichkeiten ab und gibt bis zu acht (8) Spielern in einem Netzwerk die Gelegenheit, gegeneinander anzutreten. Die Betonung liegt auf LAN, denn über das WAN (Internet) ist der Multiplayer Modus noch nicht nutzbar. Zusätzlich zu den realen Teilnehmern können noch virtuelle Gegner zugeschaltet werden. Insgesamt bis zu 21 Stück. Dem Ausrichter eines Multiplayer Spiels stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Variierung des zu fahrenden Rennens zur Verfügung.

Detailfoto 02Neben den Spieloptionen gibt es zahlreiche Einstellmöglichkeiten zur Optimierung der Spielgeschwindigkeit, in Abhängigkeit eines vorhandenen Rechners. So wird es möglich, F1 CHAMPIONSHIP Season 2000 auch auf kleineren Power Macs (ab 333 MHz) zu spielen. Unterstütz werden neben der Tastatur auch verschiedene Gamecontroller und auch Force Feedback Lenkräder. Natürlich auch Wheels ohne Force Feedback Technologie. Wer die Spielbarkeit der Simulation nach diversen Einstellungen in den Bereichen Audio und Video sicher gestellt hat, der hat noch die Möglichkeit (vorausgesetzt, man weiss, was man tut), die physikalischen Eigenschaften seines Wunschfahrzeugs zu beeinflussen. Wer sich nicht all zu sehr auskennt, der sollte einen weiteren Blick in die beiligende Anleitung werfen, denn auch hierauf wird näher eingegangen, um den Einstieg in allen Belangen zu erleichtern und dem Fahrer ein optimales Fahrzeug bieten zu können.

Auch während der Fahrt lassen sich die Details der Spielausgabe noch beeinflussen und natürlich auch die einschaltbaren und abschaltbaren Fahrhilfen je nach Wunsch und situationsunabhängig aktivieren oder deaktivieren. Diese Funktionsintegrationen sorgen dafür, dass das Spiel wirklich jedem noch so untalentierten Rennfahrer (wir sprechen von uns selbst) durch die gebotenen Unterstützungen eine riesen Freude bereiten. Es ist wirklich stark. Auf die vorhandenen Tastaturbefehle geht das beiliegende Hand"buch" ebenfalls mit ein. Sehr schön.

Force Feedback. Wie schon beschrieben, wird (in unserem Falle unter Mac OS 10.2.5) die Force Feedback Technologie vom Spiel unterstützt. So zeigt die Lenkung einen deutlich höheren Lenkwiderstand, wenn sich das Fahrzeug auf Rasen oder im Kiesbett befindet. Kommt es zu Kollisionen mit gegnerischen Fahrzeugen, der Fahrzeugbegrenzungen oder unkontrolliertem Schleudern, so neigt das Spiel leider dazu, Force Feedback Lenkräder in lang andauerndes Rütteln zu versetzen. Da wir noch keinen Rennwagen echter Natur gefahren sind, haben wir hier keine Vergleichsmöglichkeiten. Nach ca. 500 Metern legt sich dieses Rütteln dann wieder. Andere Spiele (NASCAR 2002 z.B.) neigen nicht zu diesem Verhalten.


Auf einen Blick:  
Produkt:
F1 CS 2000

Hersteller:
EA Sports / FERAL

Bezug:
ASH

Preis:
50,00 Euro

Systemvoraussetzung:
mindestens ein 333 MHz Power Mac mit 128 MB RAM, 500 MB freiem Festplattenplatz, 8 MB Videokarte, OpenGL, System 9.1 oder 10.1.3 oder jeweils neuer

besser ein 800 MHz Power Mac mit 512 MB RAM, 1 GB freiem Festplattenplatz, 32 MB Videokarte, OpenGL, System 9.2.2 oder Mac OS X 10.1.5 oder neuer

Vorteile:
spitzen Rennsimulation für den Mac, sehr gute Grafik, hoher Spielspaß, kompatibel mit Force Feedback Lenkrädern

Nachteile:
Force Feedback Verhalten etwas ruppig, Sound etwas dünn

Bewertung:
Detailqualität: 1
Soundqualität: 3
Controller: 1
Abwechslung: 1
Force Feedback: 3
Bedienung: 1
Spaßfaktor: 1
Anleitung: 1
Gesamtnote: 1,5

Womit getestet? Getestet haben wir F1 CHAMPIONSHIP Season 2000 an unserem G4 500 MHz Mac unter Mac OS X 10.2.5 mit einem Saitek R440 Force Feedback Lenkrad und mit einem Guillemot Ferrari Wheel ohne Force Feedback, jeweils mit Pedalerie. Unser Testrechner ist mit 640 Megabyte RAM für dieses Spiel ausreichend ausgestattet.

Unser Urteil. Auch wenn der Mac insgesamt im Bereich der Simulationssoftware (Flug- und Fahrzeugsimulationen) im Vergleich zur Windows Plattform eher das Nachsehen hat, ist dieses Spiel uneingeschränkt zu empfehlen. Ab 500 MHz kommt bereits richtiger Fahrspaß auf, aber auch unser 350 MHz G3 iMac hielt sich wacker. Zudem sei nochmals erwähnt, dass die Macumsetzung dieses Spiels wesentlich besser gelungen ist als das Original in der PC Fassung. Wer das Maximum an Fahrspaß aus dem Spiel herausholen will, der sollte die Anschaffung eines Force Feedback Lenkrades unbedingt in Betracht ziehen. F1 CHAMPIONSHIP Season 2000 ist DIE Rennsimulation für den Mac. In hoher Detailstufe ist der grafische Eindruck enorm. Selbst vor Reflektionen auf nasser Fahrbahn und realistisch wirkenden Schatten haben die Programmierer keinen Halt gemacht. Nicht so realistisch wirken die Motorengeräusche auf uns. Diese klingen recht dünn, hier könnten wir uns eine Nachbesserung in Form eines Updates vorstellen, falls machbar. Am Force Feedback Verhalten hätte man etwas länger feilen dürfen. Unsere Bewertung nach Schulnoten: 1 minus. Aktuelle Power Macs ab 800 MHz sind bereits in der Lage, das Spiel in maximaler Detaileinstellung zu spielen. Vorausgesetzt, eine passende 32 MB Grafikkarte ist ebenfalls verbaut, was jedoch bei aktuelleren Power Macs dem Standard entspricht.

Bezug und Preis. F1 CHAMPIONSHIP Season 2000 wird in Deutschland über ASH (Application Systems Heidelberg) direkt vertrieben und ist natürlich auch im gut sortierten Macintosh Fachhandel zu finden. Kostenpunkt: 50,– Euro.

Anfragen: Anfragen bezüglich der von uns getesteten Hard- und Software nehmen wir gerne entgegen. Auch solche, die sich auf ein bestimmtes Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware beziehen. Sollte Euch etwas in unseren Berichten fehlen, so freuen wir uns über diesbezügliche Benachrichtigungen. Gerne werden wir dann die Berichte um die fehlenden Aspekte komplettieren.

  Detailfoto 01

Das übersichtliche Startmenü führt schnell zu allen Spielbereichen.

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Detailfoto 02

Selbst vor der Simulation von realistisch wirkenden Schatten machten die Programmierer nicht halt.

Detailfoto 02

Möglich ist die Steuerung per Tastatur, Joysticks oder Pads und Lenkrädern.

Detailfoto 02

Nicht selten wird der blutige Anfänger von den Konkurrenten von der Strecke geschubst.

Detailfoto 02

Die Fahrzeug- und die Streckenauswahl sind sehr übersichtlich gestaltet.

Copyright Foto und Text:
iN-MEDiA Freibeuter e.K.
Publiziert auf:
www.apfelgeruechte.de

Agenturkontakt:
iN-MEDiA Freibeuter e.K.
Rudolf-Breitscheid-Str. 22
40595 Düsseldorf

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